"Ich bin ruhig, ganz ruhig."

Meine entspannungstherapeutischen Angebote beinhalten die Entspannungstechniken Autogenes Training (AT) und Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR). Beide Verfahren haben eine lange Tradition seit fast 100 Jahren. Gegenwärtig bekommen sie wieder eine gesellschaftliche Aufmerksamkeit, da ihre Wirkung für die Psyche und den Körper sowohl von der ganzheitlichen Medizin als auch von der Schulmedizin und den verschiedenen Therapieschulen als nachhaltig, leicht erlernbar und einfach anwendbar beschrieben wird. Zudem wirken sie unterstützend und begleitend für die bekannten Entspannungsmöglichkeiten wie Yoga, Meditation, Imaginationen oder die Atem-Arbeit (Breathwork). Das Erlernen von Autogenem Training oder Progressiver Muskelrelaxation biete ich in Gruppen mit maximal 12 Personen an. Auch ein persönliches Einzelsetting ist möglich.

Aktuelle Guppenangebote
Die Gruppen Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen finden zur Zeit erst ab einer bestimmten Teilnehmerzahl statt. Sie haben jeweils einen Umfang von 8 Wochen. Die Termine bauen aufeinander auf. Eine kontinuierliche Teilnahme ist empfohlen für eine langfristige Wirkung und Anwendungssicherheit. Für die Gruppe Autogenes Training biete ich einen Aufbaukurs von 4 Wochen an. Voraussetzung ist, die Entspannungstechnik Autogenes Training bereits erlernt und eingeübt zu haben. Treten Sie gerne in Kontakt mit mir, wenn Sie Interesse am Erlernen der Entspannungstechniken Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen haben.                                                                                                                                                                                                           Das Erlernen und Einüben der jeweiligen Entspannungstechnik ist auch im Einzelsetting möglich.

Autogenes Training (AT)
Autogenes Training ist eine Methode der konzentrativen Selbstentspannung. Es lässt sich als „im Selbst entstehende Entspannung“ definieren. Der oder die Übende lernt mit „passiver Konzentration“ autosuggestiv (selbstbeeinflussend) auf die Muskeln, den Kreislauf und das vegetative Nervensystem entspannenden Einfluss zu nehmen. Dies geschieht mittels gelenkter Wahrnehmung und autosuggestiver Beeinflussung einzelner Körperregionen, womit sich Zustandsveränderungen in den Organfunktionen und Entspannungsprozesse bewirken lassen. Hierbei handelt es sich um keine bloße Einbildung, vielmehr lassen sich die Vorgänge mit Zustandsveränderungen im Organismus erklären und ggf. messen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die autogen hervorgerufene Entspannung insgesamt zum Abbau von Überspannungen und zum Aufbau eines Gleichgewichts zwischen Spannung und Entspannung führt.                                                                                                                     

Das AT kann helfen, einen Teufelskreis zu unterbrechen: Er beginnt mit innerer Unruhe und Verspannungen und führt oft weiter z.B. zu Schlafstörungen, Konzentrationsmängeln, Unsicherheit, Leistungsminderung, Durchblutungsstörungen, Organbeschwerden und/oder körperlichen sowie seelischen Krankheiten. Solche Störungen und Krankheiten lassen sich mit willentlicher Selbstbeeinflussung angehen und lindern oder sogar beseitigen. AT ist also präventiv-prophylaktisch ebenso wirksam, wie ggf. therapeutisch.

Es wird eine umfassende Entspannungsreaktion sowie eine dauerhaft bessere Regulation der Körpersysteme gefördert. Dies geht mit einer durchgreifenden Änderung des Erregungsniveaus einher.
Die eingeübte Entspannungsfertigkeit lässt sich nutzen, um sich in jeder belastenden Situation sofort durch Einsatz des Erlernten helfen zu können.                                                                                                         (https://www.dg-e.de/index.php?id=14)

Progressive Muskelrelaxation (PMR)
In den zwanziger Jahren entwickelte Dr. Edmund Jacobson in den USA die Progressive Relaxation (PMR), ein an der Muskulatur ansetzendes Entspannungsverfahren. PR kann die Fähigkeit verbessern, Alltagsbelastungen in günstiger Weise zu bewältigen, es kann die Gesundheit stärken und die Lebensqualität erhöhen. Die PMR sagt vielen Menschen wegen ihres pragmatischen und „handfesten“ Charakters zumindest als Einstieg in das Entspannungstraining besonders zu, denn bei der PMR werden meist bereits nach den ersten Übungen Entspannungsempfindungen wahrgenommen.

Ein Mensch, der innerlich angespannt oder ängstlich ist, ist meist auch muskulär angespannt. Allerdings führt nicht nur physische Anspannung zu höherer Muskelspannung, sondern auch psychische. Es gilt aber auch der umgekehrte Fall, dass eine Lockerung der Muskulatur in aller Regel mit einem Ruhegefühl einhergeht. Die Psyche wirkt auf den Körper und umgekehrt. Deshalb können körperliche Veränderungen auch Änderungen im psychischen Befinden hervorrufen. Eine große Zahl der "Zivilisationserkrankungen" wird nach Jacobsons Auffassung in ihren Entstehungsbedingungen durch die Annahme einer gestörten persönlichen Ökonomie verständlich. Vor allem überfordernder Stress und seelische Belastungen führen häufig zu Verspannungen der Muskulatur, wodurch z.B. Rücken- und Gelenkbeschwerden oder Kopfschmerzen hervorgerufen werden können. Geistige Aktivitäten beeinflussen nicht nur die Willkürmuskulatur, sondern auch im Sinne reflexartiger Reaktionen die unwillkürliche Muskulatur. Diese Annahme macht die Entstehung von Fehlregulationen in Hinblick auf die Funktion der Organe verständlich. Beispielsweise können spannungsbedingte Verkrampfungen der Herzkranzgefäße bei entsprechender Vorschädigung zu Angina pectoris oder auch Herzinfarkten beitragen. Ebenso können durch neuromuskuläre Überstimulation Störungen und Erkrankungen der Verdauungsorgane, Bluthochdruck, arthritische Beschwerden, Störungen des Nervensystems und der Psyche mitbedingt werden. PMR verbessert diesbezüglich bei regelmäßiger Anwendung die Entspannungsfähigkeit usw. Aus diesen Gründen kann die PR bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen zur Vorbeugung oder auch als (begleitende) Therapiemaßnahme eingesetzt werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                         (https://www.dg-e.de/index.php?id=15)

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