Unser Körper ist das Spachrohr unserer Seele.

In der Körperpsychotherapie,  auch „körperorientierte Psychotherapie“ genannt, bilden Körper und Psyche eine untrennbare Einheit. Die Körperwahrnehmung wird als Möglichkeit genutzt, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken, fühlbar werden zu lassen und somit für das Bewusstsein zugänglich werden zu lassen. Das momentane und vor allem körperlich empfundene Erleben während des Therapieprozesses steht im Fokus der Aufmerksamkeit.

Im Feld der Körperpsychotherapie gibt es eine Vielfalt an therapeutischen Ausrichtungen. Ich arbeite nach dem bioenergetischen Ansatz  (Bioenergetik) nach Alexander Lowen und der Charakteranalyse (Körpertypenlehre) von Wilhelm Reich, ergänzt mit Elementen aus der Systemischen Therapie, der körperorientierten Sexualtherapie und dem Mentalen Training. Mein körperpsychotherapeutisches Setting umfasst sowohl die Gesprächstherapie, als auch die bioenergetische Körperarbeit. In die Körperabeit integriere ich bei Bedarf  Breathwork, Meditationen,  therapeutische Berührungen und traumatherapeutische Elemente.                                                                                                                                                                                                                                                                                        Wilhelm Reich fand Zusammenhänge zwischen der Psyche und muskulären Panzerungen und entwickelte die Psychoanalyse weiter zur Charakteranalyse und diese zur Vegetotherapie. In der Bioenergetik wird davon ausgegangen, dass sich hinter körperlichen Phänomenen festgehaltene Gefühle, Bewegungsimpulse und in den Körper verdrängte Konflikte verbergen können.

Über das Gespräch nähern wir uns mit Hilfe von Körperübungen und Körperwahrnehmungen der Körperarbeit an. Unbewusste Gefühle und Themen können fühlbar und verstehbar werden. Durch das behutsame Auflösen von energetischen Blockaden (Panzerungen, Muskelverspannungen) können Gefühlsströme wieder ins Fließen kommen.  Krankheitssymptome, psychosomatische Erscheinungen und psychische Beschwerden verlieren ihre Aufgabe als Verkörperung und Hilferuf für unbewusste Konflikte. Deren Botschaft wird zugänglich für das Bewusstsein.

Unsere Einstellungen und Verhaltensmuster lassen sich allein durch kognitive Erkenntnisse nicht verändern. Dies belegen mittlerweile die Neurowissenschaften und Gehirnforschungen. Unser Denken, unser Fühlen und unser daraus resultierendes Handeln brauchen Erfahrungen, um sich nachhaltig zu verändern. Wir benötigen neue Erfahrungen, um Einstellungen und Lebensmuster in der Tiefe verändern zu können. Unser Körper, die Verkörperung von Erlebtem und von unseren inneren Prozessen und deren Umsetzungen in (neue) Interaktion bieten uns eine große Auswahl an Möglichkeiten, das spürbar und erfahrbar werden zu lassen, was intellektuell schon verstanden wurde.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

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