Ich bin, was ich denke.

Mental Coaching (Mentales Training) ist eine bewährte Methode zur Optimierung von Handlungen, (sportlichen) Leistungen und inneren Zustände. Im Sport wird es eine effektive Methode, sportliche Leistungen und Bewegungsabläufe zu verbessern.

Gedanken, Gefühle und Vorstellungen fördern oder hemmen je nach Ausrichtung die erfolgreiche Bewältigung von Anforderungen. Ein gezieltes, systematisches Training mentaler Prozesse ermöglicht es, psychoregulativ wirkende innere Bedingungen zu verbessern oder zu korrigieren (z.B. bewusste und nicht bewusste Abbilder, Muster oder Erfahrungen). Bezugspunkt bilden dabei die realen Tätigkeits- bzw. Verhaltensanforderungen sowie die mit ihnen verbundenen psychophysischen Zustände (z.B. konzentriert entspannter Zustand bei einer Präsentation). Durch spezielle mentale Techniken können das innere Handlungsmodell bzw. die ihm zu Grunde liegenden unterschiedlichen Regulationsebenen (kognitiv-emotional, motorisch, vegetativ, neuronal) und der äußere Handlungsablauf in Einheit trainiert und aufeinander abgestimmt (synchronisiert) werden. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass hohe und/oder einmalige Anforderungen (z.B. Bewerbungsgespräch) vor der realen Ausführung unbegrenzt mental trainiert werden können, was gleichzeitig zur Stressreduktion beiträgt.

Mentales Coaching beruht auf ganz natürlichen Vorgängen, die jede Person nachvollziehen kann, wenn sie sich eine persönliche Erfolgssituation, ein schönes, entspannendes Urlaubserlebnis, eine Lieblingsspeise u.ä. intensiv vorstellt und erlebt, wie sich dabei der aktueller Zustand verändert. Die Erarbeitung eines mentalen Trainingsprogramms ist nur durch aktive Mitarbeit der teilnehmenden Person möglich. Diese bestimmt den Inhalt, der Coach berät aus methodischer Sicht.

Mentales Coaching kann in Beratungs- bzw. Coachingprozesse im Sport- und Firmenbereich, in psychotherapeutische Interventionen (z.B. Prüfungsangst) sowie in gesundheitsorientierte Programme (z. B. Stresskompetenz) eingebunden werden. Zunehmend werden auch Anwendungsmöglichkeiten in der neurologischen und orthopädischen Rehabilitation erschlossen. Mentale Trainingsprogramme beinhalten die Erarbeitung einer klaren Zielsetzung, eindeutiger handlungs- und/oder bewegungsorientierter Vorstellungen und dazu gehöriger Selbstmotivierungsprozesse (Selbstgesprächsregulation, Selbstinstruktion). Ein angeleitetes, kontinuierliches mentales Coaching fördert die Arbeit an sich selbst, erhöht die Selbstwahrnehmung und verstärkt die Gewissheit, sich selbst besser regulieren und beeinflussen zu können.

 (https://www.dg-e.de/index.php?id=51)

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